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Confluence Linux/Windows App und ihre Handhabung

Info: Confluence ist eine Linux/Windows App und kann unter Centos 7 zum Beispiel gut installiert werden. Es wird ein Linux-Bin-Installer via SSH ausgeführt und die App nimmt im Verzeichnis /opt/atlassian/confluence dauerhaften Platz ein. Alle Confluence Server Updates werden ebenfalls mit Kommandozeile erledigt. Das werde ich dir auf dieser Page ebenfalls beibringen.

Confluence Details

Confluence Server App im Browser schaut derart aus.

Confluence 6.6.0 im Browser im Frontend

Confluence Handhabung ist sehr anders als würdest du mit WP, Drupal, Joomla, PHP Fusion oder wie sie alle heissen, arbeiten. Aber du kannst es durchaus erlernen. Fakt ist es, dass ein Rootserver/Windows-Server her muss, um Confluence aufzusetzen. Das Installieren am generischen Port, dem Standard-Port 8090, ist dann keine allzu grosse Hexenkunst und du kannst mich buchen sowie beanspruchen gegen eine festen Preis. Ich kann dir Confluence Server unter Centos 7 zum Laufen bringen, wie ich es habe, aber ohne SSL.

Confluence sollte noch auf der eigenen Subdomain zum Laufen zu bekommen sein, doch erfahrungsbedingt haut dann das Speichern beim Erstellen eines Artikels nicht hin. Soweit war ich noch nicht, um den Fehler zu fixen. Daher waren meine Versuche derart Confluence laufen zu lassen, im Sande verlaufen. Wie dem auch sei, unter dem generischen Port wie 80xx sollte dies ohne Weiteres möglich sein, weil die Ports wie 8040, 8060 aufwärts sind Tomcat-Ports und Confluence ist eine Tomcat-App, die auf Javascript basiert, zum grössten Teil.

Meine confluence App ist im Browser hinter der URL wie http://confluence.liebrechts-portfolio.de:8040 aufrufbar. Meiner Confluence Instanz geht es soweit gut und nur noch ab und an Updates installieren, muss ich.

Confluence Updates - wie geht das!?

Confluence wird mittels des Linux-Bin-Installers aktualisiert. Den Installer bekommst du in der Regel offiziellerseits unter https://atlassian.com und von dort wird dieser heruntergeladen, unentpackt, weil es eine Bin-Datei ist, ins Verzeichnis /usr/bin hochgeladen. Dem Installer vergibst du mittels FTP CHMOD von 755, damit du ihn mittels SSH ausführen kannst.

Für die aktuelle Confluence Server Version gilt folgender SSH-Befehl zum Updaten.

./atlassian-confluence-6.6.0-x64.bin

Das führst du in der Kommandozeile aus. Danach folgst du den Hinweisen des Installers via Konsole. Es wird danach gefragt, was erfolgen soll. Du nimmst die Installation von Confluence 6.6.0 und dann das "Upgrade an existing Confluence Installation". Danach geht alles schnell. Verzeichnisse werden gesichert, das alte Installationsverzeichnis unter /opt/atlassian/confluence wird durch das neue ersetzt und das Home-Verzeichnis unter /var/atlassian/application-data/confluence wird backupt. Alles in allem ermöglicht dir das ein sicheres Update deiner Confluence Instanz und nichts geht da via Browser-Update, weil es eine Linux-App ist.

Misslungene Confluence-Starts im Browser

Dagegen gibt es schnelle Abhilfe wie ich immer vorgehe und es erlernt habe. Du kannst mit dem folgenden SSH-Befehl checken, ob Confluence bereits gestartet hat.

ps -aux | grep confluence
ps -aux | grep deinPort

Wenn Confluence bereist läuft, beende alle Confluence-Tomcat-Prozesse mit

kill <pidid>

Danach logge dich in der Konsole als Confluence-User derart ein.

su confluence

Als Nächstes navigierst du zum bin-Verzeichnis von Confluence so.

cd /opt/atlassian/confluence/bin

und startest Confluence wieder neu.

sh start-confluence.sh

Falls du den Startvorgang via Konsole mitbekommen willst, starte Confluence so.

sh start-confluence.sh -fg

Du musst dann das Ganze wieder mit STR+C beenden, denn sonst kannst du in der Konsole nichts mehr anstellen. Starte dann Confluence wieder normal ohne die -fg Endung. Danach sollten einige Minuten verfliegen und Confluence wird im Browser wieder starten.

All das spielte ich bereits immer wieder durch, sodass ich dir Erfolg versichern kann. Wenn es dem nicht so sein wird, stimmt die Instanz woanders nicht oder es sind die falschen Benutzer:Besitzer Rechte an den Verzeichnissen, wo Confluence untergebracht ist. Auch kann es sein, dass Confluence gesperrt für eine Installation ist. Das Letztere hast du oft bei JIRA Software Server. In Confluence Logs findest du dementsprechend den Fehler, woran es denn hapert. Aber so grundlegend helfen meine Tipps, weil ich sie mehrmals ausprobierte, das mit Erfolg :-)

Confluence App im Backend

Im Backend auf der Hauptseite, wo Einstellungen vorgenommen werden, schaut es derart aus.

Confluence App Backend: Einstellungen wie Base URL etc.

Das Confluence Backend oder auch das Frontend können in deiner Landessprache wie auch dem Deutsch genutzt werden. Du kannst Deutsch im Backend aktivieren und nach und nach gesellen sich weitere Landessprachen zu dieser App hinzu.

Sehr wichtig ist es, festzulegen, wie die Base-URL lauten soll. Wenn sie nicht stimmt, zeigt dir das System Hinweise an und du kannst durch sie zu den grundlegenden Einstellungen gelangen und die Base URL korrigieren. Auch musst du wissen, dass bei der Installation von Confluence der Datenbank-Zeichensatz mit UTF8_bin hinterlegt werden soll. Unter MariaDB wollte meine Instanz nicht laufen, sodass ich mit Postgres SQL Datenbank arbeiten musste. Das ist auch machbar und Postgres SQL Datenbanken sind ein Gebiet für sich. Sie werden in der Konsole via SSH erstellt und verwaltet. So wie ich das unter Plesk erfassen konnte. Ich musste mich da etwas einfuchsen, eher die Datenbank via SSH erstellt wurde. Nach einer Weile klappte es dann gut.

Confluence auf Shared Hosting

Das würde auch gehen, aber leider kann man das nicht bezahlen, denn erstens müssen weitere Eingriffe in das Ubuntu/Kubuntu/Centos oder welches OS auch immer vollzogen werden. Zudem können nur die Webhosting-Techniker Confluence Updates machen und du kannst lediglich im Frontend etwas anstellen. Das wird auf Dauer zu teuer, um das Maximum aus der Instanz herauszuholen. Das merkte ich bei All-inkl und aus diesem Grunde sind nun alles, was Linux Apps sind, auf dem Rootserver und in meiner Gewalt.